5 Tipps zum Sparen beim Materialeinkauf für Handwerker

Wie spare ich beim Materialeinkauf als Handwerker?

Qualität zahlt sich aus. Das wissen Handwerker und Ihre Kunden. Neben der Arbeitsleistung achte viele vor allem auf das verwendete Material. Nicht zuletzt greifen viele daher zu bekannten Marken - das spart auch unnötige Diskussionen beim Kunden. Wer jedoch pfiffig ist, kann viel Geld sparen. Wir nennen 5 Tipps zum Sparen beim Materialeinkauf für Handwerker.

1. Der Online-Preisvergleich hilft

„Das habe ich aber im Internet billiger gesehen“. Auch wenn viele Lieferanten dies nicht gerne hören, ist es dies ein guter Kniff um etwas an der Preisschraube zu drehen. Preisunterschiede von bis zu 50% zwischen Internet und stationärem Handel sind keine Seltenheit. Dazu muss man einfach nur die Artikelnummer und ein paar Stichwörter zur Marke bei Google eingeben – oft kommen dann schon erste Ergebnisse. 

Achtung aber: Qualität hat ihren Preis. Auch die langfristige Beziehungen zu Lieferanten sollte man dabei im Blick behalten, sowie Lieferzeiten und Zuverlässigkeit. Trotzdem kann man auch mal etwas genauer nachfragen, warum bestimmte Artikel denn so teuer sind. 

2. Rabatte, Boni und Skonto schlau nutzen

Fast alle Händler haben ein System, Käufer zu mehr Einkäufen bei Ihnen anzuregen. Diese Anreizsysteme können gezielt genutzt werden um Einsparungen zu erzielen. Dabei unterscheidet man meist 3 Arten – Rabatte (Preisnachlass direkt auf Ware), Boni (Rückvergütung z.B. am Ende vom Jahr) und Skonto (Nachlass bei schneller Zahlung). 

Auch wenn es manchmal etwas kompliziert werden kann: es lohnt sich, den Überblick zu behalten. Ein großer Fehler ist oft, auf kurzfristige Rabatte zu achten, und von vielen Lieferanten nur wenig Waren zu beziehen. Hingegen sollte man darauf achten, sich auf Kernlieferanten zu konzentrieren und beim Materialeinkauf zu sparen.

 

3. "Strategisch" einkaufen durch individuelle Rahmenverträge

Viele Handwerksbetriebe kaufen operativ viel ein, vernachlässigen aber strategisch darüber nachzudenken: Was verwende ich fast immer? Wie kann ich hierbei Geld sparen? Je nach Gewerk sind bis zu 60-70% der verwendeten Materialien wiederkehrend. Diese eignen sich besonders für eine strategische Herangehensweise. 

Ein probates Mittel ist es, eine „Top-Liste“ an Produkten zu erstellen und am Jahresanfang mit dem Lieferanten zu besprechen. Für die Liste kann ein Rahmenvertrag gebildet werden, in dem Rabatte festgelegt werden. Das spart auch Zeit bei Preisverhandlungen, die sonst immer wieder per Email oder Telefonaten stattfinden. 

4. Zeit = Geld

Geld kostet aber auch die Arbeit, die mit einer Bestellungen verbunden ist. Wenn Rechnungen fehlerhaft sind, immer wieder geprüft werden müssen oder nicht mit dem Lieferschein übereinstimmen, gehen wertvolle Minuten verloren.  Aber auch die Fahrten zum Abholen des Materials sollten beachtet werden. Diese sog. „Opportunitätskosten“ – also die Kosten die man hat etwas nicht tun zu können – werden oft vernachlässigt. 

Beispielrechnung: Ich verbringe 2 Stunden am Tag mit dem Bestellen von Material, der Abholung, dem Sortieren von Belegen und Abrechnungen. Das sind 2 Stunden mal Gewinn, der einem durch die Lappen geht! Die wahren „Kosten“ einer Bestellung sind also viel höher als das, was auf der Rechnung steht.

5. Einkauf digitalisieren

Viele Kunden bestellen noch per Telefon oder Fax. Einen übersichtlichen Ort, an dem Bestellungen, Lieferscheine und Rechnungen gebündelt werden, gibt es nicht. Ob ein Preis günstig oder teuer ist, geschieht „im Kopf“. Analysen und eine saubere Buchhaltung sind damit fast unmöglich.

Unternehmen der Baubranche und des Handwerks, die jetzt schlaue Software in Ihren Alltag einbinden, schaffen mehr Zeit für echte Arbeit und sparen Kosten. Speziell für den Materialeinkauf haben wir dafür Simplo entwickelt – eine kostenfreie-Bestellapp für die Bauindustrie, die so einfach wie WhatsApp ist. Natürlich gibt es auch am Markt andere Lösungen. Wir sind dabei überzeugt, dass die Zukunft des Handwerks auch digital ist – und dadurch mehr Raum für echte Arbeit schafft.

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